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Spreewaldmarathon 2014

Spaß hatte es gemacht - im vergangenen Jahr. Sascha und ich waren dabei, als im Frühjahr 2013 im Spreewald die ersten Gurken des Jahres geerntet werden konnten. Gurken gegossen aus Metall und teilveredelt in Gold, Silber ober Bronze.

Für uns war danach klar, das machen wir jetzt öfter.

Auf der Web-Seite des Spreewald-Marathons finden sich alle notwendigen Informationen.

Dieser Bild-Bericht soll einige Eindrücke vermitteln.

Es war eine sehr kurze Nacht. Am Vortag hatte ich um 23:35 Uhr das letzte Foto von der Freitags-CM gemacht.

Unser Treffpunkt: 06:20 Uhr am Alexanderplatz.

Auf dem Weg zum Bahnhof hatte ich noch Johannes bemerkt. Man sah ihm an, dass er auch in den Spreewald wollte. So saßen wir zu viert im Zug nach Lübben.

Als wir dort eintrafen waren die ersten 200km-Rennradler bereits gestartet.

Das bunte Hauptfeld folgte ihnen.

Ausgestattet mit feinsten Material.

Das ist dann wohl auch gleich eine gute Stelle um auf den professionellen Sportfoto-service hin zu weisen.

Das Fahrerlager - frisch geleert.

Es füllte sich jedoch sehr bald. Dann wird uns auch bald Johannes von seinen Freunden entführt. Mit ihren heißen Rennrädern können wir doch nicht mithalten.

Denn um 08:15 Uhr starteten die Anwärter auf die silbernen Gurken-Medallien zur 150km-Tour.

Wir hatten noch Zeit und nutzten diese um am "Roten Nil" das Diamant-Rad funkeln zu lassen.

Am örtlichen Supermarkt wurde sogar mit einem großen Plakat auf unsere Startzeit hingewiesen.

Also ging es rechtzeitig zurück.

Das Lager füllte sich zur dritten Tour - der 110km-Strecke.

Sophie legte sich in die Sonne und ...

... Sascha füllte etwas Bianchi-Wasser nach.

Andere gehen da etwas großzügiger mit der Bianchi-Farbe um.

Erfahrene Silber-Köpfe wissen, dass der Nacken vor der Sonne geschützt werden muß.

Jüngere Marken-Radler achten da mehr auf die korrekte Beschriftung aller Kompnenten und vermissen die Werbung auf dem Streckenplan.

Hier nun der Direktlink zum Streckenplan als PDF-Datei. Dieser wird eigentlich unterwegs nur benötigt, weil auf der Rückseite die Kontrollstempel aufgedrückt werden. Die Strecke ist gut ausgeschildert.

Zurück zur Startvorbereitung eines erfahrenen Silber-Rücken mit Tank-Rucksack.

Eine einzelne Banane reicht, denn es gibt an jeder Kontrollstelle genügend abwechslungsreichen Nachschub.

Wichtiger ist die Vorbereitung der Muskulatur vor dem...

Start.

Wir haben Zeit. Um Fünf nach Start...

... sind wir immer noch Zuschauer.

Ein guter Moment um ein Lächeln für einen Vorher-Nachher-Vergleich einzufangen...

... und ein Selfi zu knipsen.

Sophie bringt die Aerodynamik in Ordnung.

Jetzt wird es/er ernst.

Aber wenige Meter nach dem Start müssen wir an einer engen Spreewald-Brücke warten.

Aber dann. Traumhafte Landschaft, saubere Luft und kaum Autos auf der Straße.

Ein Rasenmäher lediglich.

Die Dörfer duften nach Flieder.

Das ist bereits ein Halbzeit-Lächeln.

Unterwegs bietet sich die Gelegenheit für einen günstigen Einkauf.

Oh je, was soll denn das? Das sind doch partielle Reflektionen auf der Landstraße.

Am Ortseingang von Straupitz werden dann ganze Radler gespiegelt. Haben die Organisatoren hier etwa eine spezielle Jackenanziehspur bauen lassen?

Was soll's. Wir können auch mit Jacke lächeln.

Gelegentlich landet ein Tropfen auf der Optik.

Auch mal zwei/drei Tropfen. Na und. Es ist schön hier.

Als wir in Burg die Ringchaussee verlassen, da geht es auch schon wieder ohne Jacken.

Nun ein paar Bilder von den klassischen Haustieren im Spreewald.

Diese hier gehören auch dazu.

Genau so wie dieser Halbvoll-Lauwarm-Blüter.

Selbst diese Spuck-Kamele sind hier heimisch geworden.

In Lübbenau ist dann schon wieder schönstes Flugwetter.

Hier gibt es den letzten Kontrollstempel und...

... eine Gulaschkanone. In Lübbenau war die Suppen-Station. Jede Verpflegungsstation hat eine andere Spezialisierung. Doch ich konnte keine Suppe mehr essen, da es in Straupitz so leckere Plinse gab.

Auf den Tischen stand auch reichlich Suppen-Zubehör zur Verfügung.

Eine Blaskapelle spielte Tanzmusik.

Das gefiel dem Nachwuchs. Hmm, eigentlich ist für die 110km-Strecke ein Mindestalter von 12 Jahren erforderlich. Bei dieser Anhänger-Lösung spielte der Veranstalter jedoch mit.

"Teilnehmen können alle interessierten Radlerinnen und Radler. Kinder unter 12 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen." - so steht es in den Rahmenbedingungen.

Zwischen Lübbenau und Lübben ...

... kommen uns bereits andere Teilnehmer entgegen. Sie sind schon auf der Heimreise.

Sophie durchfährt die Stadtgrenze - wie immer - mit einem Lächeln.

Zieleinfahrt. Auf Saschas Tacho steht 118km. Acht Kilometer zu viel. Müssen wir da jetzt noch ein Stück zurück fahren?

Natürlich müssen wir nicht zurück. Wer hier eine korrekt abgestempelte Streckenkontrollkarte vorlegen kann, der erhält eine entsprechende Urkunde und...

... wird zur Gurkenernte zugelassen.

Danach spannt uns Krombacher als Werbeträger ein. Danke, da kippen wir doch gern noch ein paar alkoholfreie Becherchen.

So, jetzt noch das Nachher-Lächeln.

Das ist eindeutig, da benötigen wir die Vorher-Bilder gar nicht.

Ein Teilnehmer zieht sich ein Shirt über.

In der Zeitung wird stehen, dass wir viele waren, dass es keine Unfälle gab und dass Claudia Pechstein die schnellset Skaterin war.

Aber, die nächsten zwei Bilder zeigen das wahre Geheimnis des Spreewaldes.

VORHER

NACHHER: Achtet auf die Mundwinkel.

Wer jetzt im nächsten Jahr nicht mitfahren will, der macht sich verdächtig. ;-)