Critical-Mass-Berlin.de
Home > Bilder > 27.03.2015

Bilder vom 27. März 2015

Critical Mass, eine Idee von bestechender Einfachheit: Fahrradfahrer fahren unter Einhaltung aller Verkehrsregeln gemeinsam durch die Stadt, zeigen Präsenz und erinnern daran, dass die StVO viel muskelkraftfreundlicher ist, als die meisten motorisierten Verkehrsteilnehmer glauben.

So steht es seit Jahren geschrieben - im Selbstverständnis der Critical Mass.

19:51 Uhr: Heinrichplatz

19:57 Uhr

19:58 Uhr

20:00 Uhr

20:02 Uhr


Hier geht's zu Ankes Video auf YouTube

Aus welchem Grund auch immer. Das GPS-Protokoll ist in der Rudi-Dutschke-Straße offensichtlich nicht korrekt.

20:12 Uhr: Oranienplatz. Vielen Dank an die netten Polizisten, die mich freundlicherweise mit den Scheinwerfern unterstützten.

20:12 Uhr: Hier sehen wir es gut, wie das Rad angeleuchtet wird.

20:13 Uhr

20:14 Uhr: Alle, die mitmachen, sind die Masse. Je mehr mitmachen,

20:14 Uhr: desto früher ist die kritische Masse erreicht,

20:15 Uhr: um die Städte von der erdrückenden Last der Blechlawinen zu befreien.

20:15 Uhr

20:16 Uhr: Wer organisiert Critical Mass?

20:16 Uhr: Niemand organisiert Critical Mass.

20:16 Uhr: Critical Mass organisiert sich von selbst;

20:16 Uhr: das heißt,

20:16 Uhr: je mehr Leute Du informierst,

20:17 Uhr: desto größer ist die Chance,

20:18 Uhr: das immer mehr mitmachen werden.

20:18 Uhr: Weil es keine Veranstalter oder Leiter gibt, können auch keine Vereinbarungen mit der Polizei getroffen werden. (Was nicht bedeutet, dass wir nicht miteinander reden können - wie das (be)leuchtende Beispiel auf den Bildern vom Oranienplatz gut zeigt.)

20:23 Uhr: Die Teilnehmer an einem Critical Mass Ride brauchen keine Genehmigung, ganz legal am Verkehr teilzunehmen.

20:24 Uhr

20:29 Uhr: Aber dann wird die Critical Mass blockiert.

Eine Tageszeitung behauptet sogar, Critical Mass hätte zu einer Inszenierung vor dem Ristorante Sotto Sopra (verkehrt herum) aufgerufen.

In der Wunschwelt von verdeckten Journalistinnen soll sich eine Critical Mass wohl in eine monatliche Revolutionäre Straßenschlacht umkehren. Der Quote wegen, damit an der Theaterkasse abkassiert werden kann. Ristorante Sotto Sopra - Prost.

Über den Köpfen entdecken wir sogar eine TV-Kamera.

20:29 Uhr: Oh nein, das ist wohl nicht die ARD. Hier filmt kein Nachrichten-Sender. Das ist kein Verkehrsfunk. Nun ja, wer sich auf die Straße legt, der liegt verkehrt, wenn er meint, dass er dann noch Verkehr ist.

Nach meiner Beobachtung ist die Kamera auf die gerichtet, die taz-sächlich demonstrativ den Verkehr blockieren.

Wer eine Demo veranstalten will, der sollte das auch so nennen, denn für Demonstrationen gelten andere Regeln.

Es ist nicht das Ziel von Critical Mass, den Verkehr zu blockieren.

Critical Mass, eine Idee von bestechender Einfachheit: Fahrradfahrer fahren unter Einhaltung aller Verkehrsregeln gemeinsam durch die Stadt, zeigen Präsenz und erinnern daran, dass die StVO viel muskelkraftfreundlicher ist, als die meisten motorisierten Verkehrsteilnehmer glauben.

So steht es seit Jahren geschrieben - im Selbstverständnis der Critical Mass.

20:31 Uhr: Zu einer Critical Mass trifft sich die Vielfalt leistungsbereiter Menschen und gelegentlich auch Tiere. Jeder ist willkommen, der mit Muskelkraft am Verkehr teilnehmen will.

Wir wollen gemeinsam, friedlich und gleichberechtigt die Stadt erleben, Präsenz zeigen und an die muskelkraftfreundlichen Regeln der StVO erinnern.

Nicht mehr - aber auch kein bisschen weniger.

20:58 Uhr: Wir demonstrieren nicht, wir veranstalten nichts, wir fahren - wir sind Verkehr.

21:01 Uhr: Jeder, der uns eine Politisierung unterschieben möchte, sollte darüber nachdenken, ob dies mit unserem Selbstverständnis vereinbar ist.

Jeder, der sich eine stärkere Fokussierung auf seine persönlichen Interessen wünscht, sollte überlegen, ob er mit seinem Egoismus (Wikipedia) Andere ausgrenzt und die Critical Mass schwächt.

Wir demonstrieren nicht, wir veranstalten nichts, wir fahren - gemeinsam, friedlich und gleichberechtigt.

Aktualisierung 23.04.2015

Am 23.04.2015 legt die taz noch einen drauf. Es ist ja verständlich, dass eine Tageszeitung Werbung verkaufen will. Oh, für eine Bundestagsfraktion sogar.

Wenn der Autor weiß, dass die Critical Mass ganz bewusst als Nicht-Demonstration handelt, dann sollte er das doch eigentlich so akzeptieren.

Critical Mass sei ja schließlich kein Eingetragenes Markenzeichen. Ja, aber auf diesem Bild sehen wir auch keine Fahrradkette. Wenn die taz und Verdeckte Journalistinnen es auch immer wieder anders darstellen. Es wird keine Fahrradkette.

Wer eine Demo will, der sollte nicht versuchen, die zu vertreiben, die nicht von einer NOrganisation.ORG an der Nase herum geführt werden wollen, sondern der sollte eine Demo organisieren und dafür werben. Ich bin sicher, dass da viele CMler mitmachen würden. Aber, eine Fahrradkette bleibt eine Fahrradkette und eine Critical Mass ist keine Demo.

Es gibt Menschen, die können es nicht verstehen, wenn ein Nachbar eine Runde mit 'nem Cabrio dreht. Klar doch, die sind uns willkommen. Willkommen sind uns aber auch alle CMler, die auf eine Runde mit 'nem Cabrio nicht verzichten wollen.

Ich möchte nicht verzichten.

21:04 Uhr: Ich glaube, dass wir darauf stolz sein können. Wir, wir alle, die wir uns regelmäßig treffen.

Der Tagesspiegel ist das aber nicht genug. Er versucht es mit einer Provokation. Viel zu lieb.

Richtig: Friedlich bleiben und sich nicht provozieren lassen.

So steht es seit Jahren geschrieben - im Selbstverständnis der Critical Mass.

21:08 Uhr: Am Ernst-Reuther-Platz ...

21:08 Uhr: warten die Einen geduldig, während die Anderen noch eine Runde drehen.

21:22 Uhr

21:26 Uhr: Regentropfen. Nun ja.

21:26 Uhr

21:27 Uhr

21:27 Uhr

21:30 Uhr

21:30 Uhr

21:30 Uhr

21:31 Uhr

21:31 Uhr: Am Brandenburger Tor reden wir noch miteinander.

21:36 Uhr: Zum Beispiel über Clevere Städte. Kopenhagen? Amsterdam? Nein, diese Städte sollte man als vernünftig bezeichnen.

21:38 Uhr