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Bilder vom 25. Oktober 2013

Freitag 20:00 Uhr, Heinrichplatz (Berlin-Kreuzberg)

Manche gehen sonntags im Tiergarten grillen. Andere bevorzugen einen zünftigen Stau auf der Avus. Wir fahren gern mit dem Rad.

Am letzten Freitag-Abend jeden Monats vom Heinrichplatz durch die Stadt. Immer der Nase nach. So ist der Brauch.

Am Sonntag (27. Oktober 2013) startet die Aktionswoche der Berliner Polizei „Dunkle Jahreszeit“. Wir sind schneller. Wir starten bereits - gut sichtbar für alle - am Freitag.

Einige bevorzugen Feuerwehr-Rot.

Andere strahlendes Weiß.

Auch Leuchtnudeln sind gut sichtbar.

Das Glühwürmchen-Rad setzt auf angebauten Hinguck-Effekt.

Tja, Freunde und Helfer, wir setzen aktuelle Trends. Lasst uns gemeinsam fachsimpeln.

Aber, was erfahren wir? Sie sind gekommen um hier die Straße abzuriegeln. In der Nachbarschaft wird demonstriert. Nach zwei netten Worten und einem freundlichen Blick wird der Riegel an den Rand gerollt und wir können starten.

Hmmm, auf dem Weg zum Heinrichplatz konnte ich diese fliegende Kamera entdecken. Google meint, dass das Ding wie ein MediaCopter X6 aussieht. Ein Spielzeug ist das nicht. ???

Es geht dann, wie so häufig, eine Runde um den Moritzplatz und durch die Rudi-Dutschke-Straße zur Kochstraße. Vorbei an einem Schwarm Leuchtröhren. Er ist auch nicht zu übersehen. Genau wie wir.

Zum Potsdamer Platz.

Weiter durch die Leipziger Straße.

Dieser kleine tapfere Held...

... ist liebenswertes Teil der großen Critical Mass.

Weiter am Alexanderplatz und S-Bahnhof Janowitzbrücke vorbei. "Grischa, sieh doch mal, was die Leute so alles an den Bahngleisen abstellen."

Zurück zum Thema „Dunkle Jahreszeit“. Die Feuerwehr-Lackierung ist schon mal die halbe Miete. Aber: Augen auf!

Ein strahlendes Gesicht ist immer gut. Das sieht jeder gern. Moderne elektrische Beleuchtungen sind jedoch gelegentlich heller.

Aber, selbst Kanarien-Westen können nicht verhindern, dass der Chef genau in dem Moment anruft, wenn im Radio die Sport-Nachrichten laufen, das Navi rumzickt und dieses schicke junge Ding mit dem Knackarsch rechts abbiegt. Als "Kraftfahrer" hat man es heute schwer.

Im Rad-Spannerei-blog wurde über eine entsprechende Studie der Universität Nottingham berichtet.

Nun ja, und dann noch der: "Die Lebenserwartung des Kanarienvogels beträgt 6 bis 10 Jahre. Der Rekord liegt bei 34 Jahren." (Wikipedia)

Ampelstop. Von vorn brüllt eine riesige Leuchtwand auf die Verkehrsteilnehmer ein.

Da verblasst selbst der gigantische Mercedes-Stern.

Die kulturelle Vielfalt wirkt angenehmer und drängt sich nicht so auf.

Wer findet auf diesem Bild den PKW?

Wer sieht vor dieser Facade das Rücklicht des Radfahrers?

An der Mauergalerie finden wir diesen Hinweis.

Kleine Pause an der O2-Arena. Dann rüber nach Kreuzberg.

Hier müssen wir der Demo-Straßenschlacht ausweichen. Auf der Karte kann man sehen, wie gegen 21:30 Uhr der hintere Teil nach links abbiegt.

Von diesem fahrenden Koffer müssen wir uns hier dann auch noch verabschieden.

Diesen Cruiser würde ich gern mal bei Tageslicht fotografieren. Willst du nicht am nächsten Sonntag mit diesem Rad kommen?

An der Hasenheide...

... verteilt ein CMler Tomaten.

Ich bekomme auch eine ab. Während der Fahrt. Das ist gar nicht so einfach.

Yorckstraße.

Richtung Goldelse. Hier ging es rund.

Diesen Spruch hatte ich zufällig am Nachmittag entdeckt. Aber ich meine, dass wir sicherlich eine Runde für das Herz drehen können. Dann sollte aber der Verstand nach einer Ausfahrt suchen. Oder?

Warum sollen wir es den Anhängern des "Kampfradler-Erfinders" so einfach machen?

Wir behindern nicht den Verkehr, wir sind auch der Verkehr.

Am Hauptbahnhof beendet meine Lumix-Kamera leider eigensinnig das GPS-Protokoll. Sie wird doch wohl nicht gemerkt haben, dass sich der Verband hier teilt.

Am Reichstagsgebäude finden wir den anderen Teil wieder. Auf der gegenüberligenden Spreeseite. Die roten und weißen Lichter auf dem Uferweg sind die CM-Räder.

Die Wiedervereinigung findet auf der Wilhelmstraße statt.

Dann geht es vorbei am Roten Rathaus Richtung Jannowitzbrücke. Was ist das? Brennt hier dieses Haus unbemerkt vor sich hin?

Nein, denn die Farbe wechselt.

Es ist die Botschaft des Königreichs der Radfahrer.

Weiter Richtung Ostbahnhof.

Es ist 23:45 Uhr. Der letzte macht das Licht aus.